Fitness im Herbst

Sieben Tipps für deinen Fitness Herbst

Der Herbst ist da, die Tage werden immer kürzer, kühler und feuchter. Auch wenn das Wetter nicht so gut ist, Sport im Freien tut immer gut – zumindest mit der passenden Kleidung, einer Portion Motivation und meinen Tipps für Fitness im Herbst.

Ich persönlich liebe die Übergangszeit! Endlich ist es draußen wieder kühler, das Herbstlaub duftet und ich habe meine Laufstrecke im Wald fast für mich allein. Nebelschwaden und Nieselregen? Mir doch egal! Ich zieh’ mich allerdings auch entsprechend an. Nichts kann meine Freude trüben, durchs raschelnde Laub zu laufen und das kühle Lüftchen zu genießen.
Überhaupt: Jetzt ist genau die beste Zeit, um das Immunsystem auf Vorderfrau zu bringen und der Grippe im Winter keine Chance zu lassen. Denn Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte und vertreibt den Herbst- und Winterblues. Also los, folge mir raus ins Freie! Damit du auch so viel Freude am Training im Herbst hast wie ich, habe ich dir meine besten sieben Tipps zusammengestellt.

1. Funktionskleidung

Gerade im Herbst ist es schwierig, die passende Kleidung zu wählen. Ist es im Morgengrauen noch kalt, kann sich das sehr schnell ändern. Genauso oft beginnt es auch zu nieseln.
Damit du trocken bleibst, ohne dich tot zu schwitzen sollte deine Kleidung unbedingt atmungsaktiv sein und Schweiß gut nach außen transportieren können, und zumindest leichtem Regen standhalten und windabweisend sein. Der Tragekomfort ist natürlich ebenso wichtig! Gute Funktionskleidung kostet schnell mal was und da sollte sie unbedingt sitzen, sonst ziehst du sie nicht an.

2. Zwiebeltaktik

Auch wenn du mit Funktionskleidung ausgerüstet bist, macht es Sinn, dass du mehrere Schichten übereinander trägst. So bist du beim Rausgehen ins Kühle gut eingepackt. Sobald dir warm wird, kannst du nach und nach Kleidungsschichten ausziehen. Als unterste Schicht empfehle ich dir Funktionsunterwäsche, die vor allem den empfindlichen unteren Rücken und die Nieren warm und trocken hält. Als mittlere Schicht bewährt sich ein wärmendes Material, wie zum Beispiel eine Fleecejacke. Die äußerste Schicht soll vor der Witterung schützen, also Wind und Regen standhalten.
Zum Zwiebellook gehören an kälteren Tagen auch eine Kopfbedeckung und Handschuhe. Wir verlieren nämlich besonders über den Kopf und die Extremitäten an Körperwärme. Egal ob Stirmband, Mütze, oder Schal, am Kopf schwitzen wir besonders schnell und verkühlen uns auch mit der selben Geschwindigkeit. Achte auch hier, dass deine Kleidung atmungsaktiv ist und Schweiß abtransportiert.

3. Reflektoren

Da kriegt das Sprichwort “Sehen und gesehen werden” eine neue Dimension. Die Tage werden immer kürzer und wenn du eine Standard-Arbeitswoche hast, wirst du
auch im Dunkeln sporteln. Ich trage beim Sport im Dunkeln zumindest ein helles Kleidungsstück und wenn ich Laufen gehen, zusätzlich Reflektoren an den Knöcheln, um besser gesehen zu werden. Für Waldläufe im Dunkeln und in der Dämmerung habe ich eine Stirnlampe. So entgeht mir keine einzige Unebenheit am Boden.

4. Anständiges Warm-up

Je kühler es wird, desto länger braucht dein Körper, um auf Touren zu kommen. Deine Gelenke und Muskeln sind steif und starr und dein Nervensystem reagiert nicht so schnell, wie es für sportliche Aktivitäten sollte. Damit du fit wie ein Turnschuh bleibst, nimm es bitte mit dem Warm-up ganz genau!
Das Warm-up dient dazu, dich geschmeidig und munter zu machen, deine Körpertemperatur zu erhöhen und die Durchblutung anzukurbeln. Das erreichst du am besten mit Mobility. Bei Mobility werden deine Gelenke im größtmöglichen Bewegungsradius unter Einsatz sanfter Muskelkraft durchbewegt. Ich habe dir zum Thema “Holistic Mobility” zwei Blogeinträge zusammengestellt.
Für alle Läuferinnen: Mobility – Warm-up fürs Laufen
Wichtig ist auch, dass du es beim Ausdauersport langsamer angehst und dir besonders viel Zeit fürs Warm werden nimmst. Wenn du dich sonst zum Beispiel zehn Minuten lang einläufst, mache bei kalten Temperaturen bitte fünfzehn Minuten draus.

5. Richtige Atmung

Kühle Luft atmest du besser durch die Nase ein. So hat die Luft einen längeren Weg, bis sie deine Bronchien erreicht und kann so von deinem Körper erwärmt werden. Zusätzlich funktioniert deine Nase wie ein Filter, der Staub und Schmutzpartikelchen aus der Luft ausfiltert.
Falls es dir schwer fällt, bei Anstrengung weiterhin durch die Nase einzuatmen, sieh dir doch die Atemübungen an, die ich dir in diesem Video zusammengestellt habe!

6. Ausreichend Trinken

Auch im Winter braucht dein Körper Wasser, allerdings merkst du es nicht so. Kälte dämpft nämlich unser natürliches Durstgefühl. Richte dir eine extra Portion Wasser, oder noch besser, wärmenden Tee her, damit du ans Trinken erinnert wirst.
Je besser du im Winter hydriert bist, umso besser kann dein Körper auch mit der trockenen Heizungsluft umgehen.

7. Warm Duschen nach dem Training

Nach dem Sport solltest du nicht länger als nötig im Freien bleiben, damit du nicht zu stark auskühlst. Eine warme Dusche ist da genau das Richtige! Aber bitte nicht zu heiß, sonst verliert deine Haut ihren körpereigenen Schutz.

Mit meinen sieben Tipps und einer täglichen Portion Omni-Biotic bleibst du garantiert am Ball und wirst im Herbst noch fitter!

Anna
Anna

Anna Urbas ist Personal Trainerin und Trainerin für ganzheitliche Gesundheit. Sie verbindet in ihren Trainings Körper und Geist. Mit Meditation und Achtsamkeit, natürlicher Bewegung und intuitiver Ernährung hilft sie in ihrer Praxis Urvertrauen, Frauen dabei die beste Version ihrer selbst zu werden.

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