Fit durch Schwimmen

Straffen, Kondition und Muskeln aufbauen mit Schwimmen

Im Fitnessstudio ist es zu heiß, beim Laufen holst du dir einen Sonnenstich. Wie wäre es also mit Schwimmen?

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten und nicht nur an heißen Sommertagen eine tolle Alternative zu anderen Ausdauersportarten. Zusätzlich verbrennst du beim Schwimmen bis zu 700 Kalorien pro Stunde. Also nichts wie rein ins kühle Nass!

Die Vorteile des Schwimmens

Gelenksschonend
Der Auftrieb des Wassers lässt dich fast schwerelos werden. Du trägst beim Schwimmen nur etwa ein Siebtel deines Körpergewichts. Dein passiver Bewegungsapparat (Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke) wird geschont. Gerade für Sportanfänger mit Übergewicht ist Schwimmen also eine sehr gute Alternative zu Laufen und Radfahren. Aber auch bei Verletzungen kann Schwimmen eine sinnvolle Ergänzung zur Physiotherapie sein und die Heilung vorantreiben. Nicht umsonst wird Schwimmen im Rehabilitationstraining eingesetzt.

Hoher Kalorienverbrauch
Obwohl dir das Wasser Auftrieb gibt, arbeitest du gegen den Wasserwiderstand. Das und die kühlen Temperaturen machen Schwimmen zu einem wahren Kalorienfresser. Dein Körper kämpft gegen den Wasserwiderstand und muss die Kälte ausgleichen. Allerdings musst du dafür zügig schwimmen, dich nur treiben zu lassen oder zu planschen reicht natürlich nicht aus. Setzt du die richtige Schwimmtechnik in zügigen Tempi um, kannst du in nur einer halben Stunde Kraulen bis zu 450 Kalorien verbrauchen.

Muskeltraining
Das Arbeiten gegen den Wasserwiderstand lässt deine Bewegungen zwar langsamer, aber dafür kraftvoller werden. Beim Schwimmen werden fast alle Muskeln gefordert. Je nach Schwimmstil werden die Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur stärker beansprucht.
Aber auch hier gilt: Gemütliches Planschen reicht leider nicht aus. Ganz entspannt sollte es also nicht zugehen.

Herz-Kreislauftraining und hautstraffend
Wenn du ambitioniert an deiner Ausdauer arbeiten und Kondition aufbauen möchtest, solltest du auch beim Schwimmen einen Pulsgurt tragen. Der sollte unbedingt wasserdicht sein. Beherzige die Faustregel, dass du im Wasser circa 10 bis 15 Pulsschläge weniger haben solltest als beim Laufen.
Dass deine Herzfrequenz im Wasser niedriger ist, als zum Beispiel beim Laufen, liegt am Wasserdruck. Durch den leicht erhöhten Druck werden deine Blutgefäße etwas komprimiert und so können deine Venen mehr Blut zum Herzen hin transportieren. So braucht dein Herz weniger Schläge pro Minute, um deine Muskulatur wieder mit Sauerstoff zu versorgen.
Schwimmen ist also der ideale Sport gegen schwere Beine, Besenreiser, Krampfadern und Cellulite.

Deine Körpertemperatur steigt auch nicht so schnell an, wie bei Sport an Land. Dein Herz-Kreislaufsystem kommt richtig in Schwung, aber gleichzeitig wirst du von außen gekühlt und kannst gar nicht überhitzen.
Na, wenn das an einem heißen Sommertag nicht Laune macht!

Dein Einstieg ins Schwimmtraining

Wie bei jedem Training solltest du idealerweise drei Mal pro Woche Schwimmen gehen. Eine halbe Stunde zügiges Schwimmen ist notwendig, damit du einen Trainingsreiz setzt, der stark genug ist, um Veränderungen in deinen Körper zu bewirken. Schwimmst du zu kurz und / oder zu gemütlich, tritt keiner der vorher von mir genannten Vorteile ein.
Falls du Probleme mit dem Atemrhythmus hast, oder du dir unsicher bist, ob dein Schwimmstil so in Ordnung ist, ziehe bitte einen ausgebildeten Personal Trainer oder Schwimmtrainer zu Rate. Vor allem bringt dir ein Trainer bei, wie du am effizientesten atmest.

Vor dem Schwimmen nicht auf Omnibiotic Power vergessen! So wird dein Sommer im Freibad dann auch sportlich ein voller Erfolg!

Anna
Anna

Anna Urbas ist Personal Trainerin und Trainerin für ganzheitliche Gesundheit. Sie verbindet in ihren Trainings Körper und Geist. Mit Meditation und Achtsamkeit, natürlicher Bewegung und intuitiver Ernährung hilft sie in ihrer Praxis Urvertrauen, Frauen dabei die beste Version ihrer selbst zu werden.

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